Verein für soziale Kultur, Information
und Pädagogik e.V.
S.K.I.P. e.V.
gemeinnütziger Verein
Soziale Kultur betont das Gemeinschaftliche in der Kultur und ist als Gegenbegriff zur Hochkultur und zur Kunst in Galerien und Kulturtempeln gemeint. Sie soll mit sparsamen Mitteln auskommen und einfach zugänglich sein.
Drei Projekte sollen hier als Beispiel für unsere bisherige Tätigkeit stehen:
Im Jobcenter war es die Etage „unter 25“. Es war unser Ziel, den arbeitslosen Besucher*innen etwas von der Anspannung zu nehmen, die die meisten Menschen im Umgang mit Behörden befällt.
Die gleiche Zielsetzung hatte die Gestaltung von zwei Etagen im Sozialbereich des Bezirksamtes Kreuzberg.
3. Für das Musik-Projekt: “innovative Drum & Percussion für populäre, experimentelle Musik“ wurden drei Schlagzeug-Sets entworfen und hergestellt, bei denen (fast) alle Klangerzeuger mit Stöcken gespielt werden können. Das hat den Vorteil, dass Drummer ihre Fähigkeiten direkt auf die neuartigen Klänge übertragen können.
Alle 30 verschiedenen Klänge sind Naturklänge, - also nicht elektronisch -, die verstärkt werden. Sie werden über Lautsprecher wiedergegeben, sind aber für die Drummer fühlbar und (sehr)leise hörbar.
Die drei Schlagzeug-Sets sind eine Ergänzung bzw. Gegenentwurf zum Trend der Laptop-Musik und Knöpfe-Dreherei. Spielerische Virtuosität kann enormen Spaß machen und das Publikum begeistern.
Variationen und Weiterentwicklungen der Drum und Percussion-Instrumente können für experimentelle Geräuschkollagen bei der Off-Theaterarbeit/ OFF-Musicals und bei Tanz/Bewegungs-Performances verwendet werden, sie sind in der Lautstärke einstellbar, leicht zu spielen und technisch simpel.
Alle genannten Projekte wurden mit öffentlichen Geldern gefördert.
Zur Zeit arbeiten wir daran, die ‚populär-experimentellen‘ Klänge unserer Schlagzeug-Sets mit anderen Instrumenten zu kombinieren und Auftritte vorzubereiten.
In der Entwicklungsphase sind die „Klingenden Kostüme“ - also Kleidungsstücke mit versteckten Klangerzeugern, die mit den Händen geklopft und gedrückt werden, wodurch Klänge ausgelöst bzw. erzeugt werden. Kleine Lautsprecher, die am Gürtel getragen werden, machen die Auftritte mobil und unabhängig vom Netzstrom. Die Wiedergabe von (Themen bezogenen) gesprochenen Texten mit einer „Klangkugel“ kann die Performances für Schulen und Jugendkulturzentren interessant machen. Drei bis fünf Player können eine Performance mit wenig Probenaufwand einüben und ohne Vorbereitung spontan aufführen, auf dem Schulhof, in einer Fußgängerpassage, auf einem Festival etc.
Die Anfänge der Arbeit mit Drum&Percussion zeigen zwei Youtube-Videos:
"innovative-instrumente, groove" und "innovative-instrumente, elektro-akustisch" (Auftritt mit jungen Erwachsenen)
Das Schlagzeug-Set wurde in der Zwischenzeit verkleinert (leichterer Transport, bessere Bühnentauglichkeit) und die Geräusch-Klänge wurden optimiert, so dass Drummer sie ohne Eingewöhnungszeit mit "elektronischem Noise-Instrumentarium" und Djs kombinieren könnten. Tanzbare Musik wäre ein überschaubares Etappenziel in der Probenarbeit und ein leichter Zugang zu Veranstaltern und zum Publikum.
Unser Focus liegt zwar auf „Live“ gespielten Instrumenten, aber wir verwenden für die ‚Klangforschung‘ auch Sampler, Computer, Musikelektronik, elektronische Tonerzeuger etc.
Walter Kamps, Vorstandsvorsitzender
Verein für soziale Kultur, Information und Pädagogik e.V:
Gneisenaustraße 2 A
10961 Berlin
sozialekultur***hotmail.de
tel. null-eins-fünf-sieben-drei 0761 061